Touristik

Die Umgebung der Stadt Duchcov bietet viele verschiedene touristische Ziele an. Hier sind unsere drei Tipps für einen Ausflug.

Jagdschlösschen Dvojhradí und Wildgehege Mstišov

Hinter dem Ort Mstišov (heutzutage ein Bestandteil der Gemeinde Dubí) befindet sich ein wunderschönes achtseitiges Schlösschen im chinesischen Stil „Dvojhradí“, das im Jahre 1703 Franz Clary-Aldringen für seine Frau Tupperle erbauen ließ. Die heutige Gestalt des Schlösschens stammt aus dem Jahre 1795, und bereits in dieser Zeit wurde es zu einem beliebten Ausflugsziel. Gleichzeitig wurde auch das Wildgehege renoviert, das öffentlich zugänglich ist und dessen Fläche 17 Hektar zählt. Besucher können hier Hirsche, Rehe, Wildschweine, Fasane, Gänse und Füchse betrachten.

Es ist erlaubt, die Tiere zu füttern (mit hartem Brot, Gemüse usw.), gegen eine freiwillige Gebühr kann man das Futter auch vor Ort kaufen.

Riesenburg (Burg Rýzmburk)

Die riesige Burg liegt 2 km von der Gemeinde Osek entfernt im Osek-Tal zwischen den zwei Bergen Špičák und Stropník, und gehört zu einer der größten königlichen Burgen in Böhmen. Man sagt, dass nur noch die Prager Burg größer ist. Die Burg war ursprünglich etwa 250 Meter lang und 60 bis 95 Meter breit. Sie wurde um das Jahr 1250 im Stil der Spätgotik durch den Hofmarschall Wenzel I. Boresch von Osek erbaut, der aus dem Geschlecht der Hrabschitzer stammte.

Von der ursprünglichen Burg sind noch relativ viele Reste der Burgmauern erhalten, zwei runde Türme, ein quadratischer Turm und ein Burgpalast sind geblieben. Leider ist die Burg wegen ihrer gestörten Statik und fallender Steine nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Zur Burg führt Sie eine Touristenroute ausgehend vom Platz in Osek, entlang des oberen Bahnhofs und am Denkmal zur Erinnerung an die Katastrophe im Nelson-Bergwerk vorbei. Dann rechts über einen Asphaltweg nach oben durch einen Wald bis zur Kirche im Dorf. Von hier aus ist die Burg ungefähr 500 Meter entfernt.

Komáří vížka

„Mückentürmchen“ (807 ü. d. M.) stellt die Dominante des östlichen Kamms des Erzgebirges dar. Im Berg sind viele Minenstollen verborgen und man kann noch Reste der Bergbautätigkeiten entdecken. Im Jahre 1857 wurde auf der Bergspitze ein Restaurant mit vierseitigem Steinturm gebaut, der als Aussichtsturm dient. Bei gutem Wetter und freier Sicht kann man sogar die Spitzen des Riesengebirges und das Böhmische Mittelgebirge sehen.

Der Gipfel des Berges ist auch mit einer Seilbahn erreichbar, die in Krupka beginnt. Die Seilbahn ist im Jahre 1952 entstanden und ist die älteste und längste (ohne Zwischenstation) Seilbahn der Tschechischen Republik. Sie ist 2 348 Meter lang und die Strecke zum Gipfel dauert 15 Minuten. Auch Fahrradfahrer können die Seilbahn nutzen, weil diese einen Transport von Fahrrädern ermöglicht.

Auch beim Abstieg gibt es mehrere Alternativen. Die rote Route Richtung Westen führt zum Grenzübergang Zinnwald, von hier aus kann man nach Deutschland gehen oder die blaue Route nach Dubí wählen. Wenn man die andere Richtung der roten Route nimmt, kommt man nach Adolfov und Telnitz, unterwegs kann man die grüne Route nach Clumec nehmen. Die gelbe Route führt Sie zur Burgruine Kyšperk, zur „Arztstrecke“ und nach Unčín. Den Ausflug kann man in der Kirche der Heiligen-Maria auf dem Marienplatz in Bohosudy beenden und dort die wunderschöne Innenausstattung bewundern.